7 Wochen Gebet für unser Land – praktische Tipps

7 Wochen lang gezielt beten – geht das denn? Wie kann man denn da “dranbleiben”? Gibt es da irgendwelche Hilfen? Und was bringt das eigentlich?

Fragen über Fragen, die sich mir auch im Vorfeld von meinem persönlichen Fastenprojekt gestellt haben. Nun, auch wenn ich noch längst nicht alle Antworten habe, so will ich heute doch jetzt schon – auch wenn es noch ein bisschen hin ist bis zum Beginn der Fastenzeit – ein paar praktische Tipps geben, die ich selbst zum Teil schon als “für gut befunden” habe.

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1. Beten und Fasten geht immer einfacher, wenn man es gemeinsam macht. Nicht umsonst sagt die Bibel, dass es beim Beten gut ist, wenn “zwei oder drei” gemeinsam beten. Und auch der schlaue Fuchs Salomo aus dem Alten Testament sagt sinngemäß, dass es zwei immer besser haben als einer allein. Weil da kann man sich gegenseitig helfen. Noch besser sind natürlich drei. Oder noch mehr. Denn “ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell ab” (Prediger 4,12).

Darum mach ich das übrigens auch ein bisschen hier über meinen Blog. Und ich möchte euch die Möglichkeit geben, auch “dabei” zu sein 🙂 Auf Facebook (jaja, ich weiß, Facebook ist böse und so weiter – aber mal ganz ehrlich, Facebook ist dann NICHT böse wenn ich es sinnvoll nutze 🙂 Denk ich mir halt) hab ich eine “Veranstaltung” erstellt, wo jeder einfach “Teilnehmen” kann. Ich möchte da dann immer wieder Gebetsimpulse, Ermutigungen und Storys posten … und vielleicht macht ihr das sogar auch. Dann sind wir nämlich schon ganz gut “gemeinsam unterwegs”!

Den Link zur “Veranstaltung” gibt es hier: https://www.facebook.com/events/1564240867155409/

2. Rituale helfen UNGEMEIN, wenn man regelmäßig für etwas beten will. Als “Evangelikale” haben wir oftmals alles was irgendwie nach “Ritualen” riecht, abgeschafft. Weil das ist ja nur oberflächlich und so weiter. Aber irgendwie bin ich davon überzeugt, dass der Mensch darauf PROGRAMMIERT ist, dass er Rituale braucht. Ein ganz bekannter Erziehungstipp ist zum Beispiel, dass Kinder zum Schlafengehen Rituale brauchen. Dann schlafen sie besser – soweit zumindest die Theorie.

Das funktioniert aber auch beim Beten gut. Ein fester Platz in der Wohnung wo die Bibel liegt, vielleicht eine Kerze oder ein Räucherstäbchen mit Weihrauch (oder etwas anderem) macht regelmäßiges Gebet zu einer Angelegenheit für den ganzen Körper.
Gebetsspaziergänge oder eine schöne Lobpreis-CD, die ich immer vor meiner “Gebetszeit” höre, sind auch sehr hilfreich.

Ach ja – wenn ich schon beim Thema bin, feste GEBETSZEITEN sind – zumindest für mich – das Um und Auf bei so einem Projekt. Denn natürlich kann man auch einfach “irgendwann” beten. Aber aus meiner Erfahrung wird aus einem “irgendwann” schnell ein “nirgendwann”!

inmeinemherzenfeuer3. Inspiration finden wir natürlich unmittelbar in der Bibel. Aber es kann auch helfen, so genannte “Sekundärliteratur” zu lesen, um Ideen zu bekommen, wie man so eine Gebetszeit “füllen” kann. Ich würde hier absolut das Buch von Dr. Johannes Hartl “In meinem Herzen Feuer” empfehlen, dafür gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung! Kurze, knackige Kapitel die von seiner Reise zum Gebet erzählen. Am Ende jedes Kapitels eine “Feuerstelle”, wo man Anregungen für seine eigene Gebetszeit holen kann. Für mich eines der Besten Bücher über Gebet, das ich kenne! Neben der Bibel selbst natürlich 😉

4. Wenn man über 7 Wochen gezielt beten will, dann gibt es oftmals auch schwierige Zeiten. Dann heißt es dran bleiben, auch wenn man mal hinfällt. Wenn man in der Zeit mal 2 oder 3 Tage GAR NICHT dran gedacht hat, muss man nicht gleich das Projekt aufgeben. Sondern Mund abputzen, aufstehen und weitergehen. Es geht hier ja nicht darum, irgendjemandem etwas beweisen zu müssen. Gebet ist keine religöse Leistung, wo ich viele Punkte machen kann, um Gott damit zu beeindrucken. Es ist ja auch nicht so, dass man als Christ regelmäßig gezielt beten MUSS. Sondern ich persönlich WILL hier auch ganz bewusst in dieser Zeit vor Gott kommen. Immer wieder!

5. Und dann noch das Fasten – ich weiß nicht, ob ihr schon viel Erfahrung mit dem Thema habt. Ich selbst hab manchmal ein bisschen was probiert, aber so der Profi bin ich da nicht. Aber eines hab ich schon gelernt: “Verzicht” kann wirklich hilfreich sein, wenn wir uns besonders auf Gott ausrichten wollen. Aber das passiert nicht “automatisch”! Es funktioniert also NICHT so, dass ich, nur weil ich zum Beispiel keine Süßigkeiten esse, automatisch eine tiefere Beziehung zu Gott habe. Das klappt so nicht, Fasten und Verzicht ist immer nur eine zusätzliche “Hilfe” wenn ich gezielt Gott suche. Aber deswegen ist Fasten nicht “unwichtig” – ich werde in den nächsten Tagen mal dazu einen Artikel schreiben 😀

So, das waren mal 5 Tipps so auf die Schnelle. Wie gesagt, ich selbst bin kein “Gebetsprofi” und kann deswegen nicht auf alle Fragen eine Antwort geben. Aber ich bin gerne auf diesem Weg unterwegs und freu mich, wenn andere Menschen mit dabei sind 😀

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