7 Wochen Gebet für das Land

In den letzten Tagen habe ich mir viele Gedanken gemacht über den “geistlichen” Zustand unseres Landes. Themen wie Lebensschutz, menschlicher Umgang mit Flüchtlingen, Mitgefühl für Obdachlose und Kranke, der schleichende “Wertewandel” in unserer Gesellschaft – all das sind Dinge, die nicht gut sind.

header_fb KopieAber was kann man schon dagegen machen? Was kann ICH als einzelner schon gegen diese Entwicklungen ausrichten? Nicht viel – möchte man meinen. Aber dieser Eindruck täuscht. Ich bin nicht der einzige, dessen Herz leidet angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkeit. Die Bibel spricht davon, dass das Blut der Unschuldigen zu Gott schreit und er die Hilferufe der Unterdrückten hören wird. Er sucht Menschen, die für andere eintreten im Gebet, die sich “in den Riss in der Mauer” stellen und standhaft sind (Hesekiel 22,30 “Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir für das Land in den Riss treten könnte, damit ich es nicht verheeren müsste; aber ich fand keinen.”)

Nun – da in Kürze die Fastenzeit beginnt, dachte ich mir: “Nun gut – hier bin ich, Herr!” Ich möchte für unser Land “in den Riss” treten, möchte vor Gott um Heilung und Vergebung bitten für das viele unschuldige Blut der ungeborenen Kinder, für die Unterdrückung von Fremden, für das Zulassen von Armut, etc.  Denn Gott selbst hat versprochen, dass er dieses Gebet dann “vom Himmel her hören” wird und “das Land heilen” wird.

Mein Plan

7 Wochen lang – die traditionelle “Fastenzeit” – möchte ich ganz bewusst für “unser Land beten”. Dazu schreib ich ein bisschen was auf dem Blog bzw. auf Facebook – dabei geht es mir vor allem, FÜR MICH SELBST die Motivation hoch zu halten 🙂
Falls sich sogar Leute finden, die mitmachen, dann ist das umso besser. Aber es geht mir nicht primär darum, jetzt eine große “Bewegung” zu starten.

Auf Facebook werde ich dann immer wieder kurze Bibelverse, Inputs und Erlebnisse posten (ja, auch hier auf dem Blog natürlich) – ich hab gemerkt, wenn ich Dinge auf diese Art dokumentiere, hab ich selbst einfach auch mehr Motivation “dran” zu bleiben. Und vielleicht wird der eine oder andere sogar davon herausgefordert (den dazugehörigen Facebookevent findet ihr HIER)

Vielleicht fragst du dich jetzt: “Was erwarte ich mir davon?” – naja, das ist eine gute Frage. Wird danach alles anders? Wird sich von einem Tag auf den anderen alles verändern? Vielleicht (Gott kann es auf jeden Fall tun) – aber vermutlich nicht. Heilung ist meistens ein längerer Prozess, Heilung braucht Zeit. Aber etwas wird sich auf jeden Fall verändern: Das Herz von demjenigen, der betet. Denn durch Fürbitte bekommt man einen Einblick in “Gottes Herz”, man spürt Gottes Sehnsucht nach Heilung und Versöhnung, man erlebt Gottes Leidenschaft, mit der er sich für Unterdrückte, Arme und Geschundene einsetzt! Und das – davon bin ich überzeugt – verändert die Sicht, wie wir Dinge sehen.

Nur beten?

Letztendlich ist das auch die Antwort auf die Frage, ob es denn ausreiche “nur zu beten”. Wenn wir Gottes Leidenschaft für diese Anliegen erleben und spüren, dann KÖNNEN wir aus diesem Gebet heraus nicht anders, als aktiv zu werden. Dann ist das aber nicht einfach “nur” Aktivismus (vielleicht sogar noch, um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen) – sondern tatsächlich Gottes Wirken DURCH UNS!

Praktische Tipps:

HIER <– findet ihr einen Artikel mit 5 praktischen Tipps für so eine 7-wöchige Gebetsaktion 🙂

Und hier gehts los: Klick auf  Wie kann ich “7 Wochen Gebet für das Land” durchhalten?

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6 Responses to 7 Wochen Gebet für das Land

  1. Pingback: 7 Wochen Gebet für das Land | Der Theolunke | theolounge.de

  2. Eine gute Idee – auch wenn mir langsam der Glaube fehlt, dass es mit Gebeten in diesem Land noch getan ist…

  3. Pingback: Trendwende bei Spätabtreibungen? | Der Theolunke

  4. Pingback: 7 Wochen Gebet – Die Themen | Der Theolunke

  5. Pingback: 7 Wochen Gebet: EINE Kirche?! (+Podcast) | Der Theolunke

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