Wie Christen auf Muslime reagieren können

Quelle: Wikipedia

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Gilt die “Nächstenliebe” auch für Moslems? Dürfen Christen bei PEGIDA mitmarschieren? Oder sollen sie sogar? Wie sollen sich Christen angesichts der Debatte über Islamisierung, religiös motiviertem Terror, Migration aus muslimisch dominierten Ländern und zunehmender Verunsicherung und Angst verhalten?

Die “Nächstenliebe” gilt auch und sogar ganz zentral für “den Fremden”. Der barmherzige Samariter aus der Bibel hilft – seinem Andersgläubigen Freund. Das Alte Testament fordert uns auf, “den Fremdling in eurer Mitte nicht zu bedrücken und zu bedrängen”! Gott sehnt sich danach, dass Menschen aus ALLEN NATIONEN ihn kennen lernen. GOTT LIEBT MUSLIME – hast du schon mal darüber nachgedacht? Er will, dass “alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen”!

Unsere Frage sollte nicht sein: “Wie kann ich Moslems zurück nach Hause schicken, wo sie herkommen?” sondern “Wie kann ich dem Muslimen, der neben mir wohnt, bei mir arbeitet, mir gegenüber im Bus sitzt – wie kann ich ihm DIENEN?”

Das heißt NICHT, dass Christen nicht ebenso wachsam sein sollten – es gibt ein “politisch-religiöses System” namens Islam (siehe Artikel “Meine Gedanken zur Islamismus-Debatte”). Es gibt unglaublich starke Kräfte im Islam, deren Ziel die Vernichtung der Juden UND der Christen ist. Es gibt den Versuch, im “Westen” mehr und mehr Einfluss zu gewinnen, um das Vakuum, welches durch die freiwillige Aufgabe der christlichen Werte des Westens entsteht, zu füllen! Aber darum geht es in diesem Artikel NICHT – wenn wir uns Fragen, wie wir Muslimen begegnen können, habe ich folgende Tipps:

1. Für sie beten! Moslems brauchen – wie alle anderen Menschen auch – unser Gebet. Wir können sie im Gebet segnen, für sie eintreten und Gott bitten, dass er sich ihnen offenbart!

2. Sie einladen – wenn Muslime bei euch in der Nachbarschaft einziehen, dann backt einen Kuchen oder nehmt einen Teller mit Keksen und bringt ihn vorbei. Ein Islam-Experte hat mal gesagt: “Der Teller kommt nicht leer zurück” – für die meisten Muslime ist Gastfreundschaft ein enorm wichtiger wert! Probier es einfach mal aus 🙂

3. Sich für sie interessieren – für die meisten “westlichen” Menschen ist Glaube ein Tabuthema, worüber man nicht spricht. Doch Moslems “ticken” oft anders. Wenn man sie aus ehrlichem Interesse fragt, was sie glauben, dann erzählen sie gerne davon. Und fragen normalerweise auch zurück (und wenn nur aus Höflichkeit 🙂

4. Ihre Gewohnheiten respektieren – hier gilt: Muslime fühlen sich in unserer Kultur oft fremd, sie haben das Gefühl, nicht respektiert und ernst genommen zu werden. Wenn man eingeladen wird, zieht man die Schuhe aus – man sieht dem Gastgeber nicht lange in die Augen. Frauen sollten bei einem Besuch nicht unbedingt im Trägerleibchen und Minirock erscheinen. Und so weiter – es gibt ein paar Dinge, auf die wir achten können, um einem Moslem zu zeigen: “Wir respektieren dich und deinen Glauben”.
Und nur weil man ein paar “Fettnäpfchen” vermeidet, wird man noch lange nicht zum “Konvertiten” oder zum Verräter am christlichen Abendland 😉

5. Als letzter Tipp: Natürlich geht vom “politischen Islam” eine Bedrohung aus – das haben wir vor 2 Wochen wieder ganz aktuell gesehen. Und weltweit gesehen gibt es zehntausende Opfer, die dem militanten, radikalen Islam zum Opfer fallen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass dein Nachbar damit etwas zu tun hat, ist verschwindend gering 😉  Deswegen müssen wir keine Berührungsängste haben, sondern dürfen ihnen offen und freundlich begegnen.

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