Mitten ins Herz!

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Wisst ihr, wofür Herr und Frau Österreicher am meisten Geld spenden? 28% aller Österreicher, die Geld spenden, geben an, dass KINDER das Hauptspendenmotiv sind. Immerhin 22% sagen, dass TIERE, also Tier- und Umweltschutz die wichtigsten Spendenthemen sind. Und erst danach folgen die Bekämpfung von Armut, Hunger oder sozialen Nöten … was berührt dein Herz so sehr, dass du bereit bist, dafür zu investieren? Welche Not trifft dich mitten ins Herz?

In dem Bibeltext geht es um eine Person aus der Geschichte Israels – ca. 500 Jahre vor Christi Geburt hört Nehemia, dass Jerusalem, die Hauptstadt Israels in Trümmern liegt. Jerusalem war für die Israeliten mehr als nur eine Stadt – sie war der Mittelpunkt von Gottes Versprechen für die Zukunft, sie war Ausdruck der Hoffnung und der zukünftigen Rettung! Ein zerstörtes Jerusalem bedeutete also KEINE Hoffnung, KEINE Zukunft und KEIN “Happy End”! Das war es, was Nehemia so getroffen hat, dass er “tagelang trauerte, fastete und betete“!

Übrigens – auch in unserer Zeit gibt es enorm viel Hoffnungslosigkeit, fehlende Perspektiven, Not und Elend! Gott ist das nicht egal – lassen wir zu, dass seine Leidenschaft für die Menschen unser Herz berührt? Was trifft dich “mitten ins Herz”? Und was macht Nehemia mit diesem Anliegen? Lies doch mal die Kapitel 1 und 2 im Buch “Nehemia”!

Gebet (des Nehemia aus Kapitel 1,5-11)
Ach Herr, du Gott des Himmels, du großer und Ehrfurcht gebietender Gott! Du stehst in unerschütterlicher Treue zu deinem Bund und zu denen, die dich lieben und nach deinen Geboten leben.  Sieh mich, deinen Diener, freundlich an und habe ein offenes Ohr für mein Gebet! Tag und Nacht flehe ich zu dir für die Menschen, die dir dienen, dein Volk Israel! Ich bekenne dir die Sünden, die wir Israeliten gegen dich begangen haben. Wir haben Unrecht getan; auch ich und meine Verwandten haben sich verfehlt.  Wir haben große Schuld auf uns geladen: Wir haben die Gebote und Gesetze missachtet, die du uns durch Mose, deinen Diener und Bevollmächtigten, gegeben hast.  Aber denk doch daran, dass du ausdrücklich zu deinem Diener Mose gesagt hast: ›Wenn ihr mir untreu werdet, will ich euch unter die fremden Völker zerstreuen; wenn ihr aber zu mir zurückkehrt, auf meine Gebote achtet und sie befolgt, werde ich sogar die, die ich bis ans äußerste Ende der Erde verstoßen habe, von dort zurückholen. Ich will sie heimbringen an den Ort, den ich erwählt und zum Wohnsitz meines Namens bestimmt habe.‹ So hast du gesagt –  und sie sind ja trotz allem deine Diener, dein Volk, das du einst durch deine große Macht und mit deiner starken Hand aus Ägypten befreit hast!  Ach Herr, erhöre mein Flehen und das Flehen aller, die dir bereitwillig und voll Ehrfurcht dienen! Lass mich doch heute Erfolg haben und hilf, dass der König mir gnädig ist!

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