Personal Jesus?

Gerade begegnete mir in Radio Ö1 (ja, so alt bin ich schon – ich gestehe, ich höre Ö1) ein Lied von Depeche Mode, gesungen von Johnny Cash: “Personal Jesus”!

Heute geht es doch überall nur mehr darum, welcher Jesus es denn sein darf. Wir hätten Sie es denn gerne, möchten Sie gerne einen ganz lieben Jesus, der ihr bester Kumpel ist, der immer ein Auge zudrückt und sie in den Arm nimmt? Oder einen “Papi-Schlappi-Jesus”, der ganz chillig zu allem nickt und lächelt? Oder doch lieber einen apokalyptischen Jesus mit Blitz und Donner? Mit einer Extraportion Fegefeuer obendrauf?

Viele Menschen stellen sich zu Weihnachten die Frage, wer denn Jesus “für sie ganz persönlich” ist. Eben IHR “personal Jesus”! Aber die viel spannendere Frage, die Frage, die vielleicht unser Leben verändern würde – die Frage, die existenziell wichtig ist für jeden Menschen, diese Frage lautet: “Wer ist denn der Jesus, der vor 2000 Jahren auf die Welt gekommen ist?” Wer ist denn Jesus WIRKLICH?

Und die gute Nachricht für all diejenigen, die sich trauen, sich diese Frage zu stellen, die lautet: Du kannst Jesus heute kennenlernen. Ganz persönlich. In echt – er ist nämlich auferstanden und LEBT! Wirklich revolutionäre Weihnachten erlebt man, wenn man Jesus sucht. Wie kann das gehen? Nun, indem man mit ihm redet – die Christen nennen das “Beten”. Probier es einfach mal aus, vielleicht gerade jetzt zu Weihachten, abseits von Weihnachtsrummel, Familienstress oder Festtagsvöllerei!

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3 Responses to Personal Jesus?

  1. aussteiger says:

    alle jahre wieder (bleibt es wie es war):
    der handel und die konzerne freuen sich über ein neues rekord-weihnachtsgeschäft. euer paketzusteller liegt über die feiertage mit einem bandscheibenvorfall im bett. für euren festbraten haben arme schweine in rekordzeit die schweine zerlegt. die qualvolle massentierhaltung der truthähne und gänse wird ihnen in eurem backofen einen sinn und ein würdiges ende bereiten. das kind findet einen günstigen welpen zum spielen unter dem weihnachtsbaum. der deutsche pelzhandel freut sich mit china über die wiederbelebte pelzmode. die schokolade für die festtage ist gekauft und die verschleppten kinder auf den kakaoplantagen in westafrika bekommen einen tag frei und dank fairtrade im kommenden jahr eine kloschüssel auf die plantage. und wie jedes jahr an weihnachten spendeten wir auch für die bedürftigen. die festtage können kommen.
    “unsere wirtschaft benötigt unglückliche menschen und produziert diese auch systematisch. glückliche menschen kaufen nichts, weil sie bereits glücklich sind.”
    http://campogeno.wordpress.com/2013/12/23/alle-jahre-wieder-bleibt-es-wie-es-war/

    • Theolunke says:

      Interessant ist dabei die Beobachtung, wie sich das Weihnachtsfest gewandelt hat. Zu “heidnischen” Zeiten war es ein Fest zu Ehren des Sonnengottes oder anderer Götter (im Rahmen der Wintersonnenwende) … dann hat man den christlichen Gott in das Zentrum des Festes gestellt (was ja so falsch nicht war) – und heute steht ein anderer Götze im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes: Der “Mammon”, der Kommerz, das liebe Geld … alle Jahre wieder, auch wenn jeder sagt: “Nein, bei UNS sicher nicht”!

  2. Pingback: Eine Weihnachtsandacht :) | Der Theolunke

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