Petition: “Auftragsmord strafffrei stellen!”

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Alexander Klaus / pixelio.de

Ihr habt richtig gelesen – Frank Stronach forderte die „Todesstrafe für Berufskiller“, aber ich denke, es sollte in die entgegengesetzte Richtung gehen: Berufskiller müssten ihren Beruf legal oder zumindest strafffrei ausüben können. Das wäre ein wichtiger Schritt in eine liberale Gesellschaft, ein wertvoller Beitrag für die Gemeinschaft!

Viele Frauen in unserer Gesellschaft finden sich gefangen in unglücklichen Ehen – sie sind unglücklich mit ihren Ehemännern und werden in ihrer Freiheit eingeschränkt! Sie leben in einer Situation, die man ihnen so nicht zumuten kann! Sie sieht vielleicht als einzigen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Lage, ihren Ehemann umbringen zu lassen, ein durchaus pragmatischer Ansatz, wie ich finde!

Aber Fakt ist – in der momentanen rechtlichen Situation ist so eine Entscheidung mit großen Kosten und Gefahren verbunden. Die Frau würde ein nicht unerhebliches Risiko eingehen,  und am Ende schlägt das Attentat vielleicht fehl, weil ein unausgebildeter Amateur den Job übernimmt! Hier würde eine Legalisierung eine entscheidende Verbesserung mit sich bringen: Berufskiller könnten ausgebildet und kontrolliert werden, die Ergebnisse kontrolliert, die Preise reguliert.

Natürlich könnte man sagen, Scheidung wäre eine Alternative – aber oft kann man der Frau eine Scheidung emotional oder finanziell nicht zumuten! Und sie müsste in dem Bewusstsein leben, dass ihr nunmehriger Ex-Mann immer noch da draußen lebt! Eine Belastung, die über die Kräfte mancher Frauen hinausgeht! Eine Scheidung kann das Leben einer Frau ruinieren, wohingegen ein Berufskiller bei Strafffreiheit einen sauberen Absch(l)uss setzen könnte. Ohne lange Scheidungsqualen, Probleme mit Sorgerecht, Alimenten, gerichtlichen Auseinandersetzungen, etc.

Natürlich ist das ein unangenehmes Thema  – ich persönlich würde auch keinen Berufskiller engagieren. Aber man kann die Entscheidung nicht für jemanden anders treffen – jeder muss hier für sich entscheiden, was richtig ist. Deswegen wäre eine gesetzliche „Straffrei-Stellung“ ein guter Weg!

Ich denke (und hoffe) die meisten von euch würden dabei zögern, so eine Petition zu unterstützen! Aber genau so ein Entscheidungsprozess hat dazu geführt, dass Abtreibungen in unserer Gesellschaft strafffrei durchgeführt werden können. Ähnliche Argumente wurden verwendet, um etwas, das jahrhundertelang als MORD gegolten hat, legal zu machen! Nämlich einen Menschen zu töten. Heute feiern manche besonders „liberale“ Länder die Frauen, die das „Recht auf ihren eigenen Bauch“ durchsetzen, die Abtreiben. Das sind die Heldinnen der weiblichen Freiheit – oder so! Warum nun also nicht einen Schritt weiter gehen und auch andere Lebenssituationen, die die Freiheit der Frau (oder des Menschen – es muss nicht immer nur die Frau sein die sich eingeschränkt fühlt), mit einem sauberen Schuss beenden? Oder nicht?

Der Text entstand nachdem ich auf thegospelcoalition.org einen Artikel von Betsy Childs gelesen habe! Betsy kommt aus Alabama und ist aktiv engagiert in einer Pro-Life-Bewegung. Den Originalartikel auf Englisch findet ihr HIER!

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3 Responses to Petition: “Auftragsmord strafffrei stellen!”

  1. Mutig so was heutzutage öffentlich zu posten- gefällt mir als 3 fachen Vater auf jeden Fall 🙂

  2. lotharson says:

    Hallo,
    ich finde, dass die Erforderungen von Jesus in der Bergpredigt für eine liberale Gesellschaft völlig ungeeignet sind, sodass ich sie (bald) auf eine Weise umformulieren werde, die deiner Vorangehensweise sehr ähnlich sein wird.

    “Viele Frauen in unserer Gesellschaft finden sich gefangen in unglücklichen Ehen – sie sind unglücklich mit ihren Ehemännern und werden in ihrer Freiheit eingeschränkt! Sie leben in einer Situation, die man ihnen so nicht zumuten kann! Sie sieht vielleicht als einzigen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Lage, ihren Ehemann umbringen zu lassen, ein durchaus pragmatischer Ansatz, wie ich finde!”

    Ach, das ist doch gar nicht nötig!
    Ich habe eine französiche Feministin gelesen, die auch gesagt hat, dass es unmoralisch ist, einer Frau zu verbieten, fremdzugehen, wenn eine Beziehung für sie zu langweilig ist (erstaunlicherweise hat sie nicht über einen Mann in der selben Situation geschrieben).
    Sie hat über ihre eigenen Erfahrungen berichtet. Als die Liebe für ihren ersten Ehemann nachgelassen hat, hat sie angefangen, anderswo zu flirten.
    Sie hat erläutert, was für “fantastische erotische Gefühle” es in ihr hervorrief, bewusst zu diesem Zweck kurze Rocke und Dekoletees anzuziehen, von vielen Männern begehrt zu werden, mehrere Abenteuer nacheinander zu haben, bis sie schliesslich ihren zweiten Ehemann fand, mit dem sie nun glücklich verheiratet ist.

    Sie schrieb, dass es befreiend, schön und aufregend sei, in einer Gesellschaft zu leben, wo der Frau nach Jahrhunderten von Unterdrückung solche Freiheiten almählich gestattet werden.
    Seltsamerweise erfährt man nicht, ob es ihrem Ehemann so “befreiend, schön und aufregend” vorkam.

    Ok, habe ich dich nun überzeugt, dass man nicht braucht, einer Frau in einer solchen Situation eine Modererlaubnis zu geben?

  3. Provokant, mutig und zum Nachdenken anregend – Kompliment 🙂

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