Wissenschaft aktuell: “Eigentlich war alles ganz anders …”

Quelle: Wikipedia

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Wie ist das denn nun mit der “Stammesgeschichte” des Menschen? Oft hört man da ja Aussagen wie: “Der Mensch stammt vom Affen ab” – “Ja klar, ne – also ich kenne ja deine Vorfahren nicht, aber bei mir wüsste ich nix davon”

Nein, ganz so einfach ist es natürlich auch in der Wissenschaft nicht – Mensch und Affe, so die Theorie, haben einen gemeinsamen Vorfahren. Und aus diesem Vorfahren entwickelten sich verschiedene “Vorformen” des heutigen modernen Menschen. Namen wie homo erectus, homo habilis, homo rudolfensis oder homo ergaster finden sich in den diversen wissenschaftlichen Aufsätzen zu diesem Thema. Über Umwege, Weiterentwicklungen  Sackgassen und evolutionären Prozessen entwickelte sich schließlich der homo saphiens, der moderne Mensch. Soweit – bisher – die wissenschaftliche Antwort auf die Frage: Wie entwickelte sich der Mensch! 

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Die biblische Antwort auf die Frage nach der menschlichen Stammesgeschichte war etwas kompakter: Als Vorfahre wird nur ein gewisser “Lehmklumpen” genannt, aus dem sich dann direkt der erste Mensch, Adam, entwickelt haben soll. Bei solchen Vorfahren ist mir vielleicht doch am Ende ein Affe als Urahn lieber … aber lassen wir das mal!

Ein Forscherteam der Universität Zürich hat die bis heute als gesichert geltende Theorie der Stammesgeschichte in den letzten Tagen jedoch gehörig durcheinander geworfen. Nach einem spektakulären Schädelfund geht das Team davon aus, dass all die unterschiedlichen “Arten” und evolutionären Vorstufen des Menschen in Wahrheit EIN und DIESELBE Art darstellen. Und, so die Aussagen der Wissenschaftler weiter, diese Art unterscheidet sich kaum vom Aussehen des heutigen, modernen Menschen! Die Entwicklungsgeschichte des Menschen muss also wohl neu geschrieben werden – und in dieser neuen Geschichte fehlen die unzähligen “Zwischenstufen” auf dem Weg vom gemeinsamen Vorfahren zum modernen Menschen anscheinend! Diese Funde werden dazu führen, dass wieder neue Theorien entworfen werden, die dann wiederum als “gesichert” gelten. Solange bis – ja, bis man wieder neue Funde entdeckt, die zeigen: “Eigentlich war alles ganz anders”. 

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Was machen wir den nun mit dieser Erkenntnis? Sollen wir nun die Wissenschaft insgesamt über Bord werfen, und die Bibel als Quelle naturwissenschaftlicher Erkenntnis lesen? Hat die Bibel nun also doch recht, mit ihrer “Version” der menschlichen Stammesgeschichte? Ganz so einfach dürfte es wohl nicht sein – die Bibel wollte niemals ein Buch über Naturwissenschaften sein! Und trotzdem bringt mich die ganze Sache wieder einmal zum Nachdenken. Die Wissenschaft weiß längst nicht so viel, wie viele Menschen meinen. Und die Bibel bietet vielleicht für manches – so auch für die Herkunft des Menschen und seine Entstehung – eine plausiblere Erklärung als es auf den ersten Blick den Anschein hat! 

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2 Responses to Wissenschaft aktuell: “Eigentlich war alles ganz anders …”

  1. AHB-Bloger says:

    Da gibt es auch welche die nageln der Darwinistischen These (ebenso wie ein Luther der kath. Kirche) Gegen-Thesen zwar nicht vor eine Tür, aber auf Blogs.
    http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2012/03/95-thesen-gegen-die-evolutionstheorie.html
    Ich habe sicherlich auch schon das ein oder andere dazu geschrieben, aber nicht auf diese Art.
    Ich habe einen Darwin eher zitiert, obgleich mir die lamarcksche These besser gefällt, aber der hat leider nicht einen solch wunderschönen Satz hervorgebracht, der den sprichwörtlichen Nagel bei allen Überlegungen auf den Kopf setzt. So sagte Darwin:
    “Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.”

    • Theolunke says:

      Tja – Darwin hat definitiv die bessere Publicity 🙂
      Aber es geht mir hier nicht um Darwin oder nicht, ich will gar nicht in die polemische “Entweder-oder” Diskussion einsteigen … sondern aufzeigen, dass auch die Wissenschaft eben nicht der Weisheit letzte Schluss ist. Genauso wenig übrigens wie der Kreationismus, der sich als so bibeltreu sieht, aber letztendlich auch am eigentlichen SINN der Bibel “vorbeiliest” … ein bisschen, zumindest 🙂

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