Die Abenteuer im 21. Jahrhundert

Männer brauchen Abenteuer!

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Diese These zieht sich durch unzählige Bücher über Männer, die ich in der letzten Zeit gelesen habe (Beispiel HIER eine Rezension von mir über das Buch “Der vierte Musketier”)! Und ich bin geneigt, das als treffende Analyse der grundlegenden männlichen Sehnsüchte gelten zu lassen. Kleine Jungs träumen davon mit Winneteou und Old Shatterhand gegen Bösewichter zu kämpfen, junge Burschen fahren via Interrail durch Europa oder bereisen die Welt – die männliche Seele reagiert zu allen Zeiten auf den “Ruf des Abenteuers”!

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Was sind denn die “Abenteuer” des 21. Jahrhunderts? Geht es WIRKLICH darum, in Survival-Outdoor-Outfit in der Wildnis zu überleben? Im Trapper-John Stil sich das Abendessen selbst erlegen und unter freiem Himmel zu nächtigen? Einen Bären mit bloßen Händen zu erlegen und den Lachsen bei ihrer Wanderung zu folgen? Zum Teil schon – viele Männer empfinden eine große Sehnsucht nach dieser Art von “Abenteuer”. Aber sind die Herausforderungen unserer Zeit nicht woanders? Liegen die Abenteuer nicht an ganz anderen Fronten, in einer anderen Art von “unberührter Wildnis”? Zum Beispiel dem Kinderzimmer, das man als Mann meidet, weil “Erziehung ja Frauensache” ist? Oder dem Haifischbecken der Politik, wo man sich nicht darum kümmert, weil man da “eh nichts tun kann”? Oder einer NGO, einer Nicht-Regierungs-Organisation, die sich für Umweltschutz oder Gerechtigkeit einsetzt? Oder der Kirchengemeinde, die für christliche Werte auch in der Öffentlichkeit eintritt?

Was meint ihr dazu? Wo liegen die Herausforderungen, die Kämpfe und Abenteuer im 21. Jahrhundert? Was sind die “Abenteuer 21” die es als Mann zu bestehen gilt? Würde mich interessieren ….

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3 Responses to Die Abenteuer im 21. Jahrhundert

  1. Ben says:

    Ich habe selber noch kein Buch in diese Richtung gelesen (obwohl mir das von Eldredge schon wärmstens empfohlen wurde…). Dennoch wag ich, dir zuzustimmen 😉
    Abenteuer erleben würd ich mal damit gleichsetzen, ein Held sein zu wollen, nicht in der großen Masse mitzuschwimmen, den Mut zu haben, anders zu sein, herauszutreten, für die eigene Überzeugung einzustehen, Gegenwind und Wiederstand in Kauf zu nehmen, sich treu zu sein, Fragen ernster zu nehmen als vorschnelle Antworten zu übernehmen, Veränderung zu suchen, Originalität auszudrücken, schöpferisch zu sein… das ist meiner Ansicht nach nicht leicht heutzutage, und eine wirkliche Herausforderung – die uns aber auf dem Weg überaus erfüllen wird.

  2. Also 3 kids ( das jüngste 4 wochen) reichen mir als abenteuer 🙂

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