Jagen wie Nimrod!

Quelle: Wikipedia

Ein Buch, das mich gerade sehr beschäftigt, hat mich auf folgenden Link in der Bibel gestoßen, aus 1. Mose 10 die Verse 8 und neun: “Kusch zeugte einen Sohn namens Nimrod, der war der Erste, der fremde Völker seiner Herrschaft unterwarf. Er war auch ein kühner Jäger; deshalb sagt man noch heute von jemand: “Er ist ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod

Wow – dieser Nimrod war anscheinend in dem, was er konnte, der allerbeste! Er war excellent, er gab alles, um aus seinen Talenten das Beste zu machen! Er war ein Jäger, aber nicht irgendein Jäger, einer unter vielen! Er war “ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn”!

Diese Stelle hat mich gefesselt – und herausgefordert Was sind meine Gaben, meine Fähigkeiten, die Gott mir gegeben hat? Und wie gehe ich damit um? Wie setze ich sie ein? Reicht es mir, dass ich Dinge “ganz gut” kann? Oder strenge ich mich an, um der Beste zu werden? Wie war das nochmal mit Jesus und den “Talenten” – die Geschichte steht auch in der Bibel, im Matthäusevangelium. Jesus spricht von einem Gutsherren, der seinen Untergebenen Geld anvertraut! Zwei von ihnen vermehren das anvertraute Gut, aber einer vergrub es, um ja nichts zu riskieren! (Matthäus 25)

Gott hat jeden einzelnen Menschen einzigartig begabt! Hat uns Fähigkeiten gegeben, die uns als Individuum unverwechselbar und unersetzbar machen! Was machen wir mit diesen Gaben? Ich möchte das, was Gott in mich hineinlegen, trainieren und weiterentwickeln. Um eines Tages vor Gott ein “gewaltiger Jäger vor dem HERRN zu sein” – oder ein begnadeter Sänger. Ein herausragender Redner. Ein hervorragender Zimmermann. Ein kühner Zeichner. Oder sonst etwas 🙂

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5 Responses to Jagen wie Nimrod!

  1. Coole Gedanken – sehe ich genau so :-)! Wichtig ist mir, dass ich noch den Unterschied zwischen Perfektion und Exzellenz erkenne und dass ich nicht in die Falle des Vergleichens tappe (geht ja oft zusammen: wenn ich “perfekt” sein will, finde ich immer jemanden, der “besser” ist, aber darum geht es nicht). Ich will einfach aus meinem Blatt das Beste machen und die Gaben ehren, indem ich alles gebe 🙂

    • Theolunke says:

      GANZ WICHTIGE Unterscheidung, liebe Claudia. Perfektionismus ist nicht gut! Perfektionismus führt letztendlich zum Vergleichen, zu Hochmut und/oder Frust …

      Aber “sein Bestes geben” ist gut. Und wichtig! Zu viele Leute sind zufrieden, wenn sie etwas “ganz gut” hinkriegen! Aber das ist nicht befriedigend – und schon gar nicht in Gottes Sinn! 🙂

  2. siwi says:

    ,2theolunke: Sei nicht päpstlicher als der Papst. Wenn ich etwas “ganz gut+ hinkriege, ist das ganz sicher in Gottes Sinn. Ich hab mich nämlich bemüht.

    • Theolunke says:

      Ich will hier weder “päpstlicher als der Papst” sein, noch einen ungesunden Perfektionismus befürworten – beides wird nämlich meiner Meinung nach in der Bibel nicht gestützt 🙂
      Aber: Viele Leute, viele Männer (und oft auch ich selbst) verwenden es als bequemer Grund, NICHT mehr zu tun: “Klappt eh ganz gut” – Wieso mehr tun? Ich KÖNNTE besser sein, klar – aber es ist halt mühsam, anstrengend und braucht meinen vollen Einsatz. Klar, besser eine ruhige Kugel schieben als sein Bestes geben – oder doch nicht? Darum geht es mir … Menschen, die sich selbst eh ständig überfordern, die sowieso schon sehr ehrgeizig und zielstrebig sind, etc. – diese streben eh IMMER danach, zu “jagen wie Nimrod” – denk ich mir halt (bin selbst leider nicht so … aber das denk ich mir halt)

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