Ein Atheist in der Kirche

Quelle: Wikimedia

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Ein Atheist steht in einer Kirche vor dem Altar und weint bitterlich. Da tritt der Pfarrer dazu und fragt: “Mein Kind, warum weinst du denn so herzergreifend? Du glaubst ja noch nicht mal an Gott, also weshalb der Trauer hier in seinem Haus?”

“Es gibt zwei Möglichkeiten”, entgegnet der weinende Atheist: “Entweder Gott existiert, und ich bin im Unrecht – dann habe ich allen Grund vor ihm zu klagen! Oder aber, ich habe recht und es existiert kein guter und gerechter Gott – und dann hat man erst recht guten Grund, darüber zu weinen!!!”

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20 Responses to Ein Atheist in der Kirche

  1. Pingback: Ein Atheist in der Kirche |

  2. Muriel says:

    Na, na. Ein Irrtum ist doch kein Grund zu weinen.
    Passiert jedem mal.

  3. De Benny says:

    Der Irrtum ist weniger das Problem: Hier wird wohl auf die Pascalsche Wette angespielt: Der Atheist hat sich verzockt, verpaßt nach der Auffassung das Paradies und hat deshalb Grund zum Weinen. 😉

    • Muriel says:

      Sogar zwei Gründe, denn einen guten und gerechten Gott gibt es dann ja außerdem nicht.
      Und von den vielen anderen Gründen will ich gar nicht erst anfangen.

      • theolunke says:

        Ich fände es wirklich zum Weinen, wenn es KEINEN Gott geben würde, der letztendlich für Gerechtigkeit bürgt!

      • Muriel says:

        Umso eigenartiger, dass keine (mir bekannte) Religion einen anbietet.

      • De Benny says:

        Kommt drauf an, was Du als Gerechtigkeit definierst. Wenn Du von Deinem eigenen Gerechtigkeitsbegriff ausgehst,müßtest wohl schon Du dieser Gott sein. Wenn Du also ne Religion willst, die einen Gott “anbietet”, der für Gerechtigkeit in Deinem Sinn bürgt, müßtest Du Dir nen Jüngernkreis aufbauen oder so…

      • Muriel says:

        Ist dein Gott denn nach deinem Begriff gerecht?

      • De Benny says:

        Kann ich nicht beurteilen, ich kenn nicht das ganze Bild, aber ich vertraue darauf.

      • theolunke says:

        Wie gesagt – kommt drauf an, wie man “Gerechtigkeit” definiert. Wer oder was ist der Maßstab für Gerechtigkeit? Ich kann nicht anders, als darauf zu vertrauen, dass es einen GUTEN Gott gibt, der letztendlich alles in seiner Hand hat. Die Bibel sagt, dieser Gott IST Gerechtigkeit, dh. er ist der Maßstab!

        Manche sagen nun: “Damit bin ich nicht zufrieden” – aber was wäre ihr Vorschlag für einen “Maßstab” – sie selbst? Die Gesellschaft? … ?

      • Muriel says:

        Na gut, aber inwiefern wäre denn ein solcher Gott ein Fortschritt, und sein Fehlen ein Grund zu weinen?
        Nicht nach meinen Maßstäben gerecht ist die Welt auch jetzt schon.

      • theolunke says:

        Naja – es geht um die Grundannahme, dass es ein GUTER Gott ist (übrigens einen Schluss, zu dem denn auch die philosophische Gotteslehre kommt: “Wenn es einen Gott gibt, dann ist es – so die Folgerung – ein guter Gott”)
        Wenn ein guter Gott für die Gerechtigkeit bürgt, ändert sich einiges. Denn ohne Gott ist es eine ziellose, gewissenslose, “amoralische” Evolution, in der es keinen unabhängigen Maßstab für Gerechtigkeit gibt! Aber wir Menschen sehnen uns doch nach so einer Gerechtigkeit …
        Das ist KEIN “Beweis” dafür dass es so einen Gott gibt … aber es zeigt, dass es “Bedarf” für so einen Gott gäbe in dieser Welt 🙂

      • Muriel says:

        Ich merke schon, wir landen hier in den gleichen leeren Wortspielereien, in denen solche Diskussionen zumeist enden. Manchmal hab ich Lust auf die, aber dieses Wochenende mach ich ich Urlaub, deswegen verabschiede ich mich mal und bedanke mich für das Gespräch.

      • theolunke says:

        Sie werden recht haben – um aber hier einen Grund dafür anzuführen, warum Diskussionen oft so enden: Ich denke es ist eine Frage der “Grundannahmen” oder “Basic beliefs” die jeder von uns hat. Ich gehe von der Grundannahme aus, dass es so einen Gott gibt … andere haben als Grundannahme, dass sie eben das bezweifeln. In solchen Diskussionen wird in den wenigsten Fällen an den Grundannahmen “gezweifelt” … von mir nicht, und vermutlich von den Diskussionspartnern auch nicht!

        Ist vielleicht nicht der einzige Grund, warum solche Diskussionen fruchtlos sind … aber wenn ich von mir ausgehe, einer der Hauptgründe )

        Genießen Sie ihren Urlaub 🙂
        Der Theolunke

      • Muriel says:

        Hat in diesem Fall nichts damit zu tun, sondern damit, dass ich mich ein bisschen verschaukelt fühle, wenn jemand sagt: “Mein Gott ist gerecht, aber natürlich jetzt nicht so gerecht, wie du das verstehst, oder wie ich das verstehe, sondern so, wie er das versteht.”
        Das ist für mich sinnlose Wortspielerei.
        In dem Sinne ist dann auch Idi Amin gerecht.

      • theolunke says:

        Ja, wenn Idi Amin der Maßstab ist, dann ist er gerecht! Aber niemand würde annehmen, dass Idi Amin absolut “gut” ist, oder? Bei Gott nehmen das ganz viele Menschen an … darum macht es (meiner Meinung nach) schon einen Unterschied!

        Hab mal lange mit einem Jus-Studenten darüber diskutiert, “Gerechtigkeit” ist als Begriff immer eine “sinnlose Wortspielerei” wenn man keinen Maßstab dafür hat!

        Aber vielleicht steh ich selbst gerade auf der Leitung – was wäre denn Ihrer Meinung nach ein “gerechter” Gott? Wofür müsste der stehen?

      • Muriel says:

        Jedes Symbol ist leer, bis wir es mit Bedeutung füllen.
        Wie gesagt, ich mache dieses Wochenende so eine Art kleinen Urlaub.
        Deshalb beende ich das Gespräch an dieser Stelle nun wirklich.
        Vielleicht ja ein ander Mal.

    • theolunke says:

      Pascalsche Wette ist vermutlich ein gutes Stichwort 🙂

  4. Das könnte Friedrich Nietzsche gewesen sein.

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