Das Leben ist ein (Fussball)spiel?

Gut, tatsächlich leider nicht – also ich geb es zu, ich bin ein Fussballfan, ja. Aber manchmal würde ich mir wirklich wünschen, dass es im Leben mehr wie in einem Fussballspiel funktionieren würde. Man steht beim Bäcker, wartet darauf dass man dran kommt, dann drängelt sich so ein Rüpel vor und wird gleich bedient – wie SCHÖN wäre es da, wenn aus dem Hintergrund ein Pfiff ertönt, jemand dem Rüpel die Gelbe Karte wegen unfairen Benehmens unter die Nase hält, und ich werde als nächstes bedient!

schiri

Oder im Straßenverkehr, ein ungehobelter Drängler nervt seit einiger Zeit, Polizei ist wie immer keine in Sicht wenn man sie braucht – aber da ertönt ein Pfiff, der Schiedsrichter ruft den Rowdy zur Ordnung und es geht weiter.

Oder in der Arbeit – da sahnt mein Arbeitskollege den ganzen Lohn für das Projekt ab,  obwohl ICH eigentlich die meiste Mühe damit gehabt habe, und er sich hier nur mit fremden Federn schmückt – PFIFF, der Schiedsrichter zeigt die Gelb-Rote Karte wegen wiederholt unfairen Verhaltens und der Arbeitskollege wird vom Feld – äh, aus dem Büro verwiesen.

Ich träume wirklich davon, dass das Leben mehr ein Fussballspiel wäre – mit klaren Regeln, Sanktionen und einem fähigen Schiedsrichter, der kontrolliert das sich alle an die Regeln halten. Ich meine, natürlich wäre es schön, wenn sich alle anderen an die Regeln halten. Aber was ist mit uns? Und überhaupt – wer macht die Regeln? Kann ich einfach nach meinen eigenen Regeln leben? Wäre doch schön – oder? Aber das funktioniert beim Fussballspielen auch nicht – da kann auch nicht jeder seine eigenen Regeln machen. Aber mal ganz ehrlich (im Vertrauen gesprochen) – wie viele gelbe oder rote Karten hätten wir schon bekommen? 

Ich bin davon überzeugt, dass die “Spielregeln” uns von Gott gegeben sind – er ist es, der den Rahmen für unser Leben vorgibt. Und wir alle haben schon oft gegen diese Regeln verstoßen, wir hätten längst schon lebenslange (oder ewige???) Sperre verdient! Hand aufs Herz, wer kann sagen, er hätte nie eine Karte bekommen? Nie geschummelt? Nie den eigenen Vorteil gesucht? Nie lieblos gehandelt, schlecht über jemanden gedacht, andere übervorteilt? Nie andere beschimpft, hinter dem Rücken über andere geredet, die Eltern nicht geehrt, Gott nicht die Ehre gegeben, nie gelogen, betrogen, Steuern hinterzogen, …

Die Bibel sagt uns, dass Jesus all die “Regelverstöße” die wir begangen haben, auf seine Kappe nimmt! Er hat die Strafe dafür getragen, und – im übertragenen Sinn – all diese gelben und roten Karten “ans Kreuz genagelt”! Im zweiten Brief an die Korinter schreibt der Apostel Paulus genau das mit seinen Worten:

Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen. (2 Korinter 5,21)

Das heißt nicht, dass ich im Leben nicht auch selbst für die Konsequenzen meiner Sünde gerade stehen muss. Aber GOTT vergibt mir, weil es sonst keinerlei Hoffnung auf Vergebung geben würde!

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